Gebetskreis "Freies Beten"

Seit einem Glaubenskurs im Jahre 2004 treffen wir einander alle 14 Tage für eine Stunde zum Gebet im Kleinen Pfarrsaal: 

jeden 1. und 3. Dienstag im Monat um 17 Uhr

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen und einem nicht immer wohlklingenden, aber einstimmenden Lied und enden mit dem Gebet der Gebete, dem Vaterunser. 

„Aber was „machen die da“ zwischen Anfang und Ende?“:
Wir sprechen frei formulierte Gebete laut aus…“ wie uns der Schnabel gewachsen ist“…“frei von der Le­ber weg“… nichts Vorformuliertes, Bekanntes.
Selten sind wir still, aber manchmal … im Geiste Gottes hoffen wir …
Niemand ist gezwungen etwas zu sagen.

Wir versuchen den Alltag „vor das Kreuz zu bringen“ und loszulassen, um frei zu werden für den Geist Gottes, von dem wir hoffen, dass ER uns führt: Dankbarkeit und der Glaube, dass Gott etwas tut, leitet uns.
Kein Thema ist falsch: Persönliches, Familie, Beruf wie auch Kirche bei uns und in der Weltkirche, Mensch­heit, Tagesthemen, Schreckliches und Wunderschönes … das Leben

Claudia Lackner

 

„Wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
(Mt 18,20)

„Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm!
Und der Friede Gottes, der all unser Verstehen übersteigt,
wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.“
(Phil 4, 6-7)

„Ich muss so viel Glauben haben, dass ich erwarte, dass Gott antwortet …

Dem Gebet den zweiten Platz zu geben heißt, Gott im alltäglichen Leben zweitrangig zu machen.“
(Edward McKendree Bounds)

 

Das Gebet verbindet die Seele mit Gott.
(Juliana von Norwic)

 „Wenn wir Fürbitte tun, sind wir in Gottes Plan eingeschaltet worden. 

Es gilt, unser Herz dem Geiste Gottes, der in uns betet, zu öffnen.“

(Corrie ten Boom)

 

Unser Gott ist kein Automat, in den ich Gebete einwerfe, um „die Erfüllung“ herauszubekommen…

Beten muss man tun, um es lieben zu lernen…

„Beten heißt ja nicht einfach das Herz ausschütten, sondern es heißt,
mit seinem erfüllten oder auch leeren Herzen den Weg zu Gott finden und mit ihm reden.“

(Dietrich Bonhoeffer)

 

Beten kannst Du überall und immer: im kuscheligen, weichen Bett, auf der Toilette,… im Straßengraben…

„Gebet heißt: Gott genießen. „

(Mike Yaconelli)